Unternehmen Geschichte
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Die geschichtlich Entwicklung der Firma Funk Galvanische Oberflächenveredelung

 

Die Firma Funk blickt auf eine langjährige Familientradition zurück und gehört im Unstrut-Hainichkreis zu den alt eingesessenen Betrieben.

Das Unternehmen wurde durch August Funk im Jahre 1925 am Standort Rudolf-Breitscheid-Straße in Mühlhausen gegründet. Zur damaligen Zeit nahmen hauptsächlich kleine Unternehmen und Privatleute die Dienstleistungen des Betriebes in Anspruch. Im weiteren Verlauf entwickelten sich aber auch Beziehungen zu größeren Unternehmen aus dem regionalen Umfeld.

1955 übernahm dann Manfred Funk (Enkel des Gründers) das Unternehmen und baute die Geschäftsbeziehungen weiter aus. Zur galvanischen Arbeit kamen auch noch Nebenarbeiten wie Schleifen und Polieren hinzu. In dieser Zeit wurden Teile für den VEB Spielwaren-Mechanik Pfaffschwende (Teile für die Metallbaukästen), den VEB Optima (Teile für die Schreibmaschinenproduktion) oder den VEB Fahrzeugteilewerk Eisenach (Lampenringe für den Trabant) veredelt und galvanisiert. In der folgenden Zeit wurde der VEB Spielwaren-Mechanik Pfaffschwende zu einem immer wichtigeren Partner, was bis zur heutigen Zeit bestehen bleiben sollte.

Mit der Wiedervereinigung der 2 deutschen Staaten kam es wie bei vielen Betrieben der ehemaligen DDR zu starken Umsatzeinbrüchen. Viele Auftragsabsagen beutelten das Unternehmen und es durchlief die wohl schwierigste Phase in seiner geschichtlichen Entwicklung.

1995 übernahm Thomas Funk (Urenkel des Gründers) das Unternehmen und verlegte die Galvanik an den Standort Sondershäuser Landstraße in Mühlhausen (Gelände der ehemaligen Mikroelektronik).

An diesem Standort waren die Voraussetzungen für eine Kleingalvanik vorhanden. Herr Funk installierte die alten Maschinen von der Rudolf-Breitscheid-Straße am neuen Standort und begann mit einem Mitarbeiter Arbeiten für die Spielwarenfabrik, heute Eichsfelder Technik eitech GmbH, in Pfaffschwende und die Sameco GmbH in Mühlhausen.

1999 hatte das Unternehmen sieben Beschäftigte. In drei Schichten werden die Oberflächen mit Nickel, Zinn oder Zink beschichtet. Eine Vielzahl der Aufträge verweilen nicht länger als 48 Stunden im Unternehmen.

Hauptkunde ist immer noch die Eitech, aber inzwischen sind noch mehr als 100 Kunden hinzu gekommen. Unter anderem die Schliess- und Sicherungssysteme GmbH, Solidor Heuer GmbH Heiligenstadt, MAZ GmbH, TH Parkner GmbH, WUM GmbH, CL-Maschinenbau GmbH und viele Handwerker bauen auf die flexible und zuverlässige Arbeit der Firma Funk.

Vor allem durch kleine Stückzahlen hat das Unternehmen seine Nische gefunden. Natürlich hat sich die Wirtschaftskrise auch bemerkbar gemacht, aber durch die vielen Kunden wurden die Auswirkungen abgefedert. Persönliche Kundenkontakte, meist durch Direktanlieferung ständig gepflegt, führen zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit.